Die schottische Ministerpräsidentin Nicola Sturgeon hat ein erneutes Referendum zur schottischen Unabhängigkeit für die Zeit zwischen Herbst 2018 und Frühjahr 2019 angekündigt.

Der Grund dafür ist, dass die Schotten ihre Positionen bei den anstehenden Brexit-Verhandlungen nicht berücksichtigt sehen. Es soll an dieser Stelle nicht um das Für oder Wider des Brexit gehen. Auf alle Fälle haben die Schotten erkannt, dass ihre Probleme, ihre Sichtweisen in einer fremden Hauptstadt nicht angemessen vertreten werden.

Die Bayernpartei wünscht der schottischen Unabhängigkeitsbewegung und damit auch unserer Partnerpartei, der SNP, mit der wir über die Europäische Freie Allianz (EFA) verbunden sind, viel Erfolg. Wir sind zuversichtlich, dass ein unabhängiges Schottland ein erster, ein entscheidender Schritt hin zu einem subsidiären, einem dezentralen Europa ist. Ein Europa, das hoffentlich mit der derzeitigen zentralistischen Bürokraten-Union nicht mehr allzuviel gemein hat. Ein Europa, in dem Schotten Schotten sein können, die Basken, die Katalanen so leben können, wie sie wollen und ihre Sprache pflegen können. Und ein Europa, in dem auch Bayern keine Anweisungen aus einer fremden Hauptstadt mehr empfängt, sondern frei ist.

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