1977 stellte der Psychoanalytiker Wolfgang Schmidbauer erstmals die Theorie vom „Helfersyndrom“ auf.

Wir zitieren aus dem entsprechenden Eintrag bei Wikipedia: „Laut Modell hat ein vom Helfersyndrom Betroffener ein schwaches Selbstwertgefühl und ist auf seine Helferrolle fixiert; das Helfen wird zur Sucht. Dabei versucht er ein Ideal zu verkörpern, das er selbst bei seinen Eltern oder generell in seiner Kindheit vermisst hat. Seine Hilfsbereitschaft geht bis zur Selbstschädigung und Vernachlässigung von Familie und Partnerschaft; dabei übersieht oder unterschätzt er die Grenzen des Möglichen und ignoriert auch die Frage, ob seine Hilfe überhaupt erwünscht oder sinnvoll ist. Hilfe anderer bei seiner Mission lehnt er ab. Als Folge kann es bei ihm zu Depressionen oder zum Burnout-Syndrom kommen.“

Ein Blick nach Berlin zeigt erstaunliche Parallelen. Was wurde nicht alles in der letzten Zeit gerettet, der Euro (mehrmals), Griechenland (mehrmals), die EU generell und das Flüchtlingsproblem wurde auch noch gelöst.

Allerdings handelt es sich um „Rettungen“, die zum einen meist verpuffen und zum anderen werden Probleme scheinbar gelöst, die es ohne die Bundesregierung oder deren Vorgänger gar nicht gegeben hätte. Insofern erinnert das Ganze eher an das manchmal kolportierte Klischeebild vom Feuerwehrmann, der die Brände selbst legt, als erster an der Brandstelle ist um beim Löschen als Held da zu stehen.

Aber selbst diesem Klischee-Feuerwehrmann tut man noch Unrecht. Denn er hilft wenigstens noch selbst beim Löschen. Die Bunderegierung delegiert nur. Zum Löschen (also Lasten tragen) werden andere geschickt: die „eigenen“ Bürger und mit mehr oder weniger Erfolg auch die der europäischen Nachbarn.

Die Bayernpartei maßt sich natürlich kein Urteil über psychische Auffälligkeiten in den Reihen der Bundesregierung an. Aber eines wissen wir: Bayern badet Berliner Entscheidungen mit am stärksten aus. Es wird höchste Zeit, das zu beenden.

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