Auf ihrer traditionellen Aschermittwoch-Kundgebung in Vilshofen hat heute Bayernpartei-Chef Florian Weber die Merkel-Unterstützung der CSU scharf kritisiert. „Das wäre jetzt die Gelegenheit gewesen, der Kanzlerin, die in ihrer Amtszeit nur allzu oft eine geradezu antibayerische Politik betrieben hat, eine klare weiß-blaue Schmerzgrenze aufzuzeigen. Stattdessen opfert Seehofer nach monatelangen Attacken nicht nur die Selbständigkeit seiner Partei, sondern auch die Zukunftsperspektiven für unser Land.“

Weber appellierte an alle bayerisch denkenden CSU-Anhänger, sich nicht länger verschaukeln zu lassen und bei der Wahl die Konsequenzen zu ziehen. Die CSU-Führung treibe nur noch Schindluder mit ihren Wählern. Für eine starke bayerische Interessenvertretung sei diese Partei inzwischen völlig unglaubwürdig „Jetzt ist es klar – wer CSU wählt, wählt Angela Merkel!“

Hierzu BP-Generalsekretär Hubert Dorn: „Seehofer küsst die Kröte und die wird urplötzlich zur schönen Prinzessin. Verglichen damit ist die Erzählung vom Klapperstorch von hohem wissenschaftlichem Wahrheitsgehalt.“

Der große Saal im „Wolferstetter Bräu“ war brechend voll, die Parteimitglieder und Gäste verließen zufrieden und motiviert das niederbayerische Vilshofen. Sie waren Zeugen einer echt bayerischen Veranstaltung geworden Eher amüsiert nahm man zur Kenntnis, dass die CSU erneut und wieder falsch für sich reklamierte, bei ihr finde das Original des Politischen Aschermittwochs statt. „Wer die seelenlose Veranstaltung in Passau mit ihren herangekarrten Event-Touristen für auch nur irgendwie bayerisch hält, für den sind auch Ballermann-Besäufnisse mit Sangria aus Eimern grandiose Zeugnisse spanischer Kultur“, so der allgemeine Tenor.

Sind Sie auch unserer Meinung?
Dann engagieren Sie sich für Bayern und werden Sie Mitglied der BP!

Hier geht's zum Online-Mitgliedsantrag.