Offener Brief an Wilfried Scharnagl
Sehr geehrter Herr Scharnagl,
es freut uns sehr, dass auch Sie beweisen, dass man im Alter an Weisheit gewinnen kann. Ausgerechnet Sie, der Sie zusammen mit Franz-Josef Strauß die Bayernpartei bis aufs Messer bekämpft haben, machen sich jetzt in Ihrem Buch „Bayern kann es auch allein“ die Hauptforderung eben dieser Bayernpartei zu eigen.
Dass es zur erfolgreichen Veröffentlichung eines Buches einen polarisierenden Titel und eine ebenso polarisierende Diskussion um seinen Inhalt bedarf, ist sicherlich richtig. Dass Sie sich nun sogar der Werbung wegen ausgerechnet bei den Grundsätzen bei der Bayernpartei bedienen, freut uns natürlich.
Wir setzen uns seit vielen Jahren für die bayerische Eigenstaatlichkeit ein und sammeln derzeit Unterschriften für ein Volksbegehren, das in die bayerische Unabhängigkeit münden soll. Wir senden Ihnen gerne ein paar Unterschriftenformulare zu – selbstverständlich mit frankiertem Rückumschlag.
Sie selbst wissen sicherlich am besten, dass Separatisten in der CSU keinen Platz haben. Wenn Sie es also wirklich ernst meinen, dann laden wir Sie herzlich ein, die CSU zu verlassen und sich der einzigen wirklich patriotischen Partei in Bayern anzuschließen: Der Bayernpartei.
Mit freundlichen Grüßen
Florian Weber
Landesvorsitzender
der Bayernpartei




Am 13. August 2012 um 20:52 Uhr
Ja, ist denn scho wieder Wahlkampf? Antwort: Natürlich.
Und da muss natürlich der Konkurrenz das Wasser abgegraben werden. Nun könnte man rein ökonomisch denken, dass die CSU sich dafür der nicht unerheblichen Wählerklientel der anderen Landtagsparteien bedient. Vielleicht salbungsvolle Worte zur christlichen Sozialethik, um SPD-ler rüberzuziehen. Etwas zur Umwelt, damit sich Grüne Wähler angesprochen fühlen. Oder gar ein bisschen ungewohnte Liberalität, um die Leiche der FDP zu fleddern.
Nein, die CSU (und seien wir mal ehrlich: Scharnagls eigener Intuition ist dieses Traktat doch nicht entsprungen) macht auf Separatismus und attackiert damit die Bayernpartei. Das zeigt, dass die BP auf einmal als Gegner wahrgenommen wird. Gibt es denn Erhebungen darüber, ob ein größerer Teil der CSU-Wähler in Richtung Bayernpartei tendiert?
Am 13. August 2012 um 21:15 Uhr
Lieber Karl, es gibt hierzu schon eine Erhebung und zwar als Teil der Forsa-Umfrage zu den Wahlaussichten der BP (http://landesverband.bayernpartei.de/2011/bayernpartei-wertet-forsa-umfrage-aus). Danach kann sich jeder fünfte CSU-Wähler vorstellen, das nächste Mal die BP zu wählen.
Am 13. August 2012 um 22:55 Uhr
Mit einem bissigen Zynismus kann man sicherlich keine Sympathisanten und schon gar nicht Freunde gewinnen.
Sollte ein Herr Wilfried Scharnagl es tatsächlich mit seinem Hinweis auf eine Eigenstaatlichkeit Bayerns diesen ernsthaft als seine Forderung sehen, sollte man von Seiten der Bayernpartei dies als einen Erfolg ihrer Doktrin sehen.
Franz Josef Strauß soll über Scharnagl gesagt einmal haben: „Er schreibt was ich denke und ich denke, was Scharnagl schreibt.“
Wobei man für das Wort „schreibt“ auch die Bezeichnung „sagt“ setzen kann.
Die Bayern sind vielfach ein christlich gläubiges Volk und die Bibel lehrt uns im Neuen Testament: „Da wurde aus einem Saulus ein Paulus!“
Im letzten Absatz des „Offenen Brief an Herrn Wilfried Scharnagl“ vom Landesvorsitzenden Herrn Florian Weber lädt dieser Herrn Scharnagl zu einem Parteiwechsel ein, was ich eher als unrealistisch sehe.
Ein Urgestein der CSU wie Herr Scharnagl wird meines Erachtens niemals zur Bayernpartei übertreten, warum auch. Das wäre irreal und in etwa so, als wenn ein Kleinkind sich von seiner Mutter welche es geboren hat lossagt bzw. trennt und zu einer fremden Frau als Ersatz sich begibt.
Warum freut man sich nicht ganz einfach darüber einen einflussreichen Mann in der CSU zu wissen, der seine Partei die CSU mit dem Gedanken beeinflusst, die Eigenstaatlichkeit Bayerns als zukünftiges Ziel deren Politik, diese gemeinsam mit der Bayernpartei zu verwirklichen?
Oder befürchtet die Bayernpartei um das alleinige „Urheberrecht“ der Forderung der Eigenstaatlichkeit Bayerns, dieses als herausragende Doktrin ihres Parteiprogramms zu verlieren?
Und ich dachte bisher immer, der Bayernpartei geht es in erster Linie um Bayern und dessen staatliche Eigenständigkeit und erst in zweiter Linie als eine separatistisch geprägte, die einzige wirklich patriotische Partei gesehen zu werden.
Es kann doch durchaus der Möglichkeit entsprechen, dass Franz Josef Strauß in der Ewigkeit auf Wolke 7 beheimatet, dem Herrn Scharnagl den Tipp und auch den Befehl gegeben hat, seiner Partei der CSU die Erleuchtung in Bezug der Eigenstaatlichkeit Bayerns zu einer unbedingten Notwendigkeit zuteilt werden lassen.
Auf den Aloisius, im Hofbräuhaus sporadisch auftauchend, hören die Anwesenden ja seit einiger Zeit nicht mehr, da dort hauptsächlich nur noch Preussen und andere ausländische Touristen anwesend sind, welchen die bayerische Politik im Grunde genommen am A… vorbeigeht.
Die CSU sieht insgeheim Deutschland mit der EU und dem Euro zukünftig in die Tiefe mitgerissen zu werden und will Bayern als zukünftigen eigenen Staat vor dem Absturz schützen und retten, so einfach ist das.
Am 14. August 2012 um 10:20 Uhr
Nach allem was die CSU der BP angetan hat durch -sagen wir mal- tendenziell vielleicht 100%ig nicht ganz astreine Methoden, kann man diesen leichte Hauch von Zynismus aber schon verstehen.
Nichtsdestotrotz sollten wir uns schon freuen, wenn unsere Anliegen auch außerhalb der BP Anklang finden.
Vielleicht ist das alles aber nur Wahlkampftaktik, um das zarte separatistische Pflänzchen, das derzeit nicht so schlecht gedeiht, erneut im Keim zu ersticken?
Wir sollten aber klarstellen, daß, wenn man die mutmaßlichen Ansichten des Herrn Scharnagl teilt, nur und ausschließlich die BP wählen sollte, weil 99% der CSU ein Merkel-höriger Landesverband der CDU geworden sind.
Am 14. August 2012 um 11:05 Uhr
Herr Scharnagl hat sich angesichts der euro-Krise wahrscheinlich intensiv mit den Argumenten der Bayernpartei beschäftigt, und ist zu der Erkenntnis gekommen, daß Bayern ohne Deutschland erheblich besser dastünde. Zu derselben Erkenntnis wäre wohl auch Strauß gekommen, dem man ja alles nachsagen kann, aber gewiß nicht mangelnde Intelligenz. Und ich könnte mir vorstellen, daß es in der CSU noch einige andere gibt, die einem eigenständigen Bayern den Vorzug geben würden, sich aber noch nicht trauen, dies auch zuzugeben. Ein freies Bayern wird kommen, denn genauso wie sich die Völker des vorderen Orients von ihren Diktatoren befreit haben, werden sich die europäischen Völker ebenfalls vom EU-Diktat befreien. Und dann wird es kommen, das Europa der Regionen, mit einem freien unabhängigen Bayern.
Am 14. August 2012 um 17:33 Uhr
Meine Gratulation an Herrn Scharnagl! Dass er der deutschlandtreuen CSU derart den Rücken kehrt, hätte ich ihm nie zugetraut. Ich hätte ihn eher im straußschen Betonkopflager vermutet. Jetzt müsste er noch die Konsequenzen ziehen und die CSU auch organisatorisch verlassen. Wobei die Bayernpartei sicher bessere haben kann.
Am 14. August 2012 um 17:36 Uhr
Einem Wilfried Scharnagl ehrenwerte Motive hinsichtlich bayerischer Unabhängigkeit zuzugestehen, zeugt von grenzenloser Naivität. Er gehört zu jenem Zirkel um FJS, der es sich als größte politische Leistung seiner Laufbahn zugeschrieben hat, die BP politisch zu vernichten. Damit stellte die stramm deutsch-nationale Gruppe um FJS sicher, dass das Thema Unabhängigkeit Randthema wird. So einer wechselt nicht plötzlich das Lager.
Wie beim Thema Länderfinanzausgleich geht es der CSU nur darum, den Freien und der BP so viele Wählerstimmen wie möglich abzunehmen. Zählt doch mal 1 und 1 zusammen: Lt. Hanns-Seidel-Stiftung können sich 20 % der bayer. Bevölkerung einen unabhängigen Staat Bayern vorstellen. Nach Abzug der großen Mehrheit der Franken und der Deutschen, die hier zugezogen sind, fallen max. 50 % der gesamten bayer. Bevölkerung auf die „richtigen“, also alteinsässige Altbayern und Schwaben. Dies bedeutet, dass mindestens 40 %, wahrscheinlich fast 50 % der bayerischen „Urbevölkerung“ für die Abspaltung sind. Dieses Wählerpotential will und muss die CSU natürlich für sich gewinnen. Da wird dann aus einem deutsch-nationalen FJS-Gefolgsmann ganz plötzlich ein glühender Separatist. Natürlich nur bis nach der Wahl. Das nennt man Politik.
DaWoidda
Am 14. August 2012 um 21:55 Uhr
@Dawoidda: Genauso isses: Nach de Woin hoaßt s: Was intressiert mi mei Gschwätz vo gestern. Der Seehofer redt der Merklin weider nach m Mund. Oiss bleibt beim Oidn und mir zoin brav weider. Bloß ned drausbringa lassn und fest BP wäin und nix anders. Pfüat enk! Sappel Albrecht
Am 15. August 2012 um 10:23 Uhr
Vielleicht schreibt ja bald der Zimmermann Fritz was nettes über die Bayernpartei…
Am 15. August 2012 um 20:36 Uhr
Wenn DaWoidda’s Rechnung die Meinung der Bayernpartei darstellt, dann sind wir Franken wohl unerwünscht. Außer bei der Wahl.
Somit wird ein freies Bayern nur halb so groß wie das jetzige Bundesland. Und die Wirtschaftskraft des verbleibenden Bundeslandes Franken muß von den Planzahlen abgezogen werden. Wie sieht dann die Zukunft eines Bayerns ohne „Ausländer“ aus?
Am 16. August 2012 um 20:30 Uhr
@Unterfranke
Ich als Baier (Altbayer) bin auch sehr unglücklich über DaWoidda’s Rechenbeispiel.
Ich glaube aber nicht dass er damit Franken ausklammern (-gliedern) will sonder, ich glaube eher, dass er meint, dass sei die momentan vorherrschende politische Lage.
Werbung für die Sache der Bayernpartei und die Selbständigkeit sieht … zumindest m.E. … anders aus.
Ich denke es gibt durchaus – insbesondere wenn man seine Sache klug vertritt – genügend Franken und auch Deutsche, die für ein freies Bayern zu begeistern wären.
Die Schlussfolgerung aus DaWoidda’s Rechnung ist nicht das Bayern, das ich mir wünsche.
Und … ich glaube fest daran … es ist auch nicht das Bayern nach den Vorstellungen der Bayernpartei (offiziell und inoffiziell).
Ich persönlich hoffe auf ein selbständiges Bayern, bestehend aus Schwaben, Baiern (Oberpfalz, Niederbayern, Oberbayern) und Franken (Oberfranken, Mittelfranken und Unterfranken).
D.h. ich mag Bayern so wie es jetzt ist, mit all seinen großartigen Teilen und Volksstämmen und meinetwegen auch mit den ‚Zuagroasdn‘.
Was ich nicht mag ist, dass Bayern seine Eigenstaatlichkeit mehr und mehr Richtung Berlin und Brüssel verloren hat und weiter verliert.
Was ich nicht mag ist Bayern als Teil der BRD.
Ich mag keinen preußischen Hegemonialstaat, und ich mag auch keinen bairischen Hegemonialstaat.
Was ich will ist ein bayrischer Staat zum wohle aller seiner Bewohner, mit großen autonomen Rechten für seine Landesteile … auch und insbesondere für Franken.
Allerdings gestehe ich natürlich jedem das gleiche Recht zu, das ich für mich einfordere. Die Teilhabe an der eigenen Zukunft, die Teilhabe an der Entscheidung ob das eigene Land (endlich wieder) souverän wird oder nicht. Wenn es so sein soll, dann gilt das auch für die Franken in Bayern.
Weiß-Blaue Grüße sehr gerne mit Deinem rot-weißem Herz
Da Marcus
Freiheit für Bayern
Am 16. August 2012 um 22:34 Uhr
So wie ich das sehe, hat DaWoidda weder geschrieben noch gemeint, dass er die Franken für unerwünscht hält. Kurz zusammengefasst in anderen Worten:
20% der bay. Bevölkerung können sich eine Unabhängigkeit vorstellen.
Diese 20% verteilen sich nicht gleichmäßig auf die Gesamtbevölkerung. Allgemein bekannt ist, dass der Sezessionswille beim frankischen Bevölkerungsteil derzeit eher gering ausgeprägt ist. Zugezogene Deutsche dürften ebenfalls kein großes Interesse an Bayerns Unabhängigkeit haben.
Also dürften sich die 20% „Unabhängigkeitsinteressenten“ zum überwiegenden Teil auf die Hälfte der Bevölkerung (Altbayern und Schwaben) konzentrieren. Scharnagels durchsichtiges Manöver soll genau diesen Personenkreis ansprechen und ihm die Illusion vorgaukeln, die CSU würde sich ernsthaft mit diesem Thema beschäftigen.
Das war’s schon. Da ist nix mit „Wir mögen keine Franken.“ oder ähnlichem mehr, und ein Jahr vor der LT-Wahl darf man auch ein wenig sarkastisch sein und dem Herrn Scharnagel eine Einladung schicken. Wir wissen eh, dass er sie nicht annimmt.
Am 18. August 2012 um 00:22 Uhr
der Vorstoß des Herrn Scharnagl hat dem Anliegen eines eigenständigen bayerischen Staates mehr Öffentlichkeit verschafft als alle vorangegangenen Bemühungen der Bayernpartei. Das sollte man begrüßen. Die Sache in den Vordergrund stellen.
Sofern taktische Überlegungen des S. eine Rolle spielen, mit diesem Vorschlag gerade jetzt an die Öffentlichkeit zu treten dürfte die Variante, damit einer Bayernpartei Stimmen abjagen zu wollen womöglich die schwächste Variante darstellen.
Jedoch in Richtung Berlin angedeutet zu haben, daß der Zusammenhalt der BRD unter Merkel nichts unumkehrbar Gottgewolles darstellt, also Druck auf diese Bundesregierung ausüben zu wollen: dies erscheint schon eher eine Überlegung für Scharnagls derzeitigen Vorstoß zu sein.
Die Bayernpartei könnte davon profitieren. Viel zu viele wissen bisher schlicht nicht, daß es diese Partei mit diesem Programmpunkt gibt.
Damit könnte die Bayernpartei ihrem mehr als berechtigten Anliegen ein größeres Fundament verschaffen. Ich hoffe, die Eigenständigkeit Bayerns
- Notwendigkeit für ein erstrebenswertes, funktionsfähiges Europa – wird auch dann von der Bayernpartei angestrebt, sollten sich Mitglieder anderer Parteien, gar der CSU, ebenfalls diesem Ansinnen annehmen.
Am 21. August 2012 um 20:06 Uhr
Also um es kurz zu machen, mir hat das Buch gefallen.
Die teilweise fast schon glorifizierende Darstellung der CSU ist hier und da schon etwas nervig – für den Nicht-CSU-Wähler.
Dass behauptet wird, dass keine Partei die Eigenstaatlichkeit Bayerns in Parteiprogramm hat, ist fast schon frech.
.
Allerdings gibt es für Herrn Scharnagel die Bayernpartei aber schlicht nicht auf der politischen Landkarte
(„Diese Partei ist nicht auf dem politischen Bildschirms Bayerns“ auf die Frage ob ein Übertritt von der Bayernpartei angeboten worden ist … http://www.dradio.de/aodflash/player.php?station=1&broadcast=196841&datum=20120818&playtime=1345270316&fileid=a0a8ad55&sendung=57967&beitrag=1843080&
Hoffentlich ändert sich das bald …!!!
Das Buch ist nicht nur in dieser Zeit sehr wichtig, es ist daneben auch sehr unterhaltsam.
Die geschichtliche Darstellung der Zeit um 1871 und danach ist sehr informativ (auch wenn man das natürlich alles schon aus anderen Werken kennt, teils naturgemäß auch umfangreicher, wie z.B. im sehr empfehlenswerten „Wie Bayern unter die Pickelhaube kam“ von Bernhard Ücker [Süddeutscher Verlag 1970]), sehr richtig in seinem Informationsgehalt bzgl. der politsichen und wirtschaftlichen Lage Bayerns – und am wichtigsten – es könnte der Funken sein, der die Diskussion anfacht.
Die Diskussion um die Eigenständigkeit Bayerns …, denn um das geht es Scharnagel, um den Erhalt Bayerns um den Erhalt der bayrischen Eigenständigkeit.
Liebe Bayernparteiler, nutzt diese Vorlage von Scharnagel.
Auch wenn er die Bayernpartei nicht mag oder für voll nimmt.
Er zeigt Euch mit seinem Buch, dass Ihr im Recht seid, und immer wart.
Nutzt das für Euer/unser Anliegen aus.
In diesem Punkt geht Ihr dakor.
Wie er jetzt im hohen Alter zu dieser Meinung kommt?
Egal, nennen wir es Altersweisheit.
Wir alle können nur hoffen, dass die Einsicht wie wichtig die Eigenständigkeit Bayens ist (und wie unersetzlich!) in der CSU nicht zu spät ankommt … denn letztendlich werden wir, die wir die Eigenständigkeit Bayerns wollen, sehr froh sein wenn sich der Wille zur Eigenständigkeit in Bayern verbreitet … auch und insbesondere in der CSU.
Weiß-Blaue Grüße
Da Marcus
Freiheit für Bayern
Am 25. August 2012 um 12:12 Uhr
Die Gedanken zur bayrischen Eigenstaatlichkeit finde ich gut. Nationalflagge, Rundfunkanstalt und Hymne sind ja schon vorhanden. Mit dem Einwanderungsdruck von nördlich des Mains ist der Freistaat Bayern ja nicht allein. In der Republik Österreich, im Fürstentum Lichtenstein und ganz besonders bei uns in der Schweizerischen Eidgenossenschaft ist der Einwanderungsdruck vom Norden und Osten des deutschen Sprachraumes zu einem grossen Problem geworden. Entgegen den Einwanderern aus anderen Teilen Europas leidet bei der grossdeutschen Überfremdung leider auch unser ursprünglicher Sprachgebrauch. Die Eigentümlichkeiten unserer Kultur werden gnadenlos eingeebnet. Dies betrifft im Besonderen die deutschsprachige Schweiz. Nach geistiger Landesverteidigung und Anbauschlacht müssen wir zusehen, wie wir sprachlich, weltanschaulich und kulturell überrannt werden. Auch der Zusammenhalt eidgenössicher Identität zwischen den unterschiedlichen sprachlichen Landesteilen wird zunehmend durch teutonische Grossmannssucht ignoriert. Wir müssen den S..-Preussen, Piefkes und S..-Schwaben aufzeigen, dass der deutsche Sprachraum im Alpenbogen seine kulturellen Besonderheiten und wirtschaftliche Kraft nicht durch arrogante Imperialisten zersetzt werden darf.
Am 26. August 2012 um 09:40 Uhr
Um dem großkotz Bundesland Bayern zu zeigen, wie klein es ist würde ich alle aus Bayern stammende Produkte, oder von Bayern unterwanderte Bereiche wie z.B. das ZDF meiden.
nur ein kleiner Abriss:
Siemens, BMW, Allianz, Scheffler…., Adidas…………
übrigens haben sich obige Firmen teilweise im „Dritten Reich“ durch Enteignung bereichert.
Liebe Grüße an die ehemalige Hauptstadt der Bewegung.
Mir persönlich wäre eine Abspaltung lieber, als eine erneute Bewegung.
Am 27. August 2012 um 14:30 Uhr
@Wastenzapfel
Ein intelligenter Beitrag.
Trinkst Du?
Meide was Du willst, das ist Deine freie Entscheidung.
Unsere Meinung Treffen sich zumindest in einer Sache, auch ‚mir persönlich wäre eine Abspaltung lieber …‘.