Seit kurzem werden die Gute-Nacht-Geschichten “Betthupferl” in Bayern 1 sonntags in wechselnden bayerischen Mundarten gesprochen.

Befürworter dieser Maßnahme freuen sich, dass damit im BR zumindest ein bisschen mehr bayerisch gesprochen wird – auch, wenn es nur in Programm-Nischen ist. Immerhin kommen Kinder auf diese Weise auch in den Medien mit der Mundart in Berührung.

Andere, am prominentesten der Vorsitzende des Fördervereins Bairische Sprache und Dialekte Niederbayern-Oberpfalz, Sepp Obermeier, sehen die Sache in einem Interview mit dem Straubinger Tagblatt kritischer. Er hatte gefordert, “täglich aus sechs Regionalstudios in sechs verschiedenen Mundarten das Betthupferl zu senden.” Mit der jetzigen Lösung habe man lediglich ein “Seppl-Reservat” geschaffen, während an anderer Stelle bayerische Sprachfärbung immer mehr zugunsten eines “norddeutschen Einheitsbreis” verschwinden würde.

Wie sehen Sie das Mundart-geprägte Sonntags-Betthupferl?

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