Bayernpartei wertet FORSA-Umfrage aus
18 % der Bayern könnten sich vorstellen, bei der nächsten Landtagswahl für die Bayernpartei zu stimmen. Dieses Ergebnis erbrachte nun eine repräsentative Umfrage des renommierten Forsa-Instituts, die Ende Oktober bis Ende November durchgeführt wurde. 1002 wahlberechtigte bayerische Bürger wurden hierfür befragt.
Florian Weber, Landesvorsitzender der Bayernpartei zeigte sich sehr erfreut: „Das ist natürlich ein enormer Vertrauensvorschuss für uns. Jetzt liegt es an uns, durch gute Politik vor Ort und vor allem durch klare programmatische Antworten auf die aktuellen Fragen und Probleme diese potentiellen Wähler auch an der Wahlurne für uns zu gewinnen. Dass wir bei der Sonntagsfrage derzeit ungefähr beim Ergebnis der letzten Landtagswahlen liegen, war zu erwarten. Wenn man die Bürger ohne vorgegebene Optionen fragt, wen sie wählen würden, dann kommen sie nicht sofort auf die Bayernpartei; dafür sind wir in den Medien noch zu wenig präsent. Spricht man sie aber konkret auf die BP an, dann sieht es schon anders aus.“
Aus der genauen Analyse der Daten ergibt sich auch, dass etwa 55 % derjenigen, die sich vorstellen könnten, der BP ihre Stimme zu geben, Frauen sind. Überproportional vertreten sind auch Arbeiter und Angestellte; von ersteren kann sich sogar jeder Dritte vorstellen, bei der nächsten Landtagswahl weiß-blau zu stimmen. Keine Überraschung war dagegen der Altersschnitt unter den jenigen, die sich eine Stimmabgabe für die BP vorstellen könnten: Hier sind die Unter-30-Jährigen deutlich überrepräsentiert. In dieser Gruppe könnten sich 22 Prozent vorstellen, die Bayernpartei zu wählen, bei der älteren Generation (über 60 Jahre) dagegen nur 14 %.
Gleichzeitig warnte Weber aber davor, die kommenden Wahlen angesichts dieses Ergebnisses allzu leicht anzugehen. „Wir verfallen hier nicht in eine Selbstverliebtheit à la FDP und rufen das Projekt 18 % aus. Uns ist völlig klar, dass nicht jeder, der sich vorstellen kann, die BP zu wählen, dies auch tatsächlich tun wird. Aber je besser unsere Arbeit in den verbleibenden Jahren bis zur Landtagswahl ist, umso besser wird auch das Wahlergebnis sein.“


Am 12. Dezember 2011 um 11:19 Uhr
18 % sind wirklich respektabel, meine Glückwünsche! Jetzt müsstet ihr noch daran arbeiten, dass das Ergebnis bei der Sonntagsfrage besser wird. Da seid ihr aber auch auf einem guten Weg glaub ich. Für eine Partei, die in den Medien kaum vorkommt, ist 1 % mitten in der Legislaturperiode aber auch nicht so schlecht. Wenn die Leute endlich kapieren, dass programmlose Parteien wie FW und Piraten auch keine Alternative sind, bleibt ja nur noch die BP übrig.
Am 12. Dezember 2011 um 12:12 Uhr
Leider ist es so, dass in den Medien die Berichterstattung zur Umfrage wieder sehr einseitig zugunsten der großen Parteien ausgelegt ist. Es wird zwar angegeben, daß die Bayernpartei der Auftraggeber ist, aber vom Wählerpotzenzial wird leider nichts geschrieben, lediglich daß die Bayernpartei derzeit abgeschlagen bei 1% rangiert. Die Medien sind leider noch nicht auf Seite der Bayernpartei und die Wähler werden durch unvollständige Meldungen in die Irre geführt.
Jetzt gilt es die möglichen Wähler auf die Bayernpartei aufmerksam zu machen, damit 2013 bei der Bayernpartei mind. eine 5 vor dem Komma steht und die Bürger endlich von der Politik der Bayernpartei profitieren können!
Weiß-blaue Grüße
Am 12. Dezember 2011 um 12:21 Uhr
Das ist ja wirklich mal eine gute Nachricht.
Evtl. bewirkt das ständige Ratschen und Werbung machen für die BP ja doch etwas :O)
Wo kann man die Umfage denn lesen, in den Medien wird nur in Auszügen darüber berichtet. Da heißte es bei der Süddeutschen und beim Stern z.B. „Der Auftraggeber der Umfrage, die Bayernpartei, rangiert abgeschlagen bei 1 Prozent.“.
Stellt die Umfrage doch hier aufrufbar ein, damit jeder das mit den „18 % der Bayern könnten sich vorstellen, bei der nächsten Landtagswahl für die Bayernpartei zu stimmen.“ auch nachvollziehen kann.
Weiß-Blaue Grüße
Da Marcus
Freiheit für Bayern
Am 12. Dezember 2011 um 12:58 Uhr
Im Vorfeld der Veröffentlichung meldete sich ein SPIEGEL-Redakteur bei uns telefonisch. Wir vereinbarten, dass der SPIEGEL die Ergebnisse exklusiv veröffentlicht. Wir gingen natürlich davon aus, dass dort alle Werte (auch die mit den 18 %) veröffentlicht werden. Der SPIEGEL hat sich aber nur auf die Sonntagsfrage gestürzt und den Rest leider weggelassen.
Hier die Werte der Potentialfrage:
Das Wählerpotenzial der Bayernpartei im Einzelnen:
18 Prozent der befragten Bayern könnten sich vorstellen, bei der kommenden Landtagswahl in Bayern die „Bayernpartei“ zu wählen.
Etwas häufiger als der Durchschnitt der Befragten könnten sich die Arbeiter eine Stimmabgabe für die Bayernpartei vorstellen.
Wahl der Bayernpartei vorstellbar?
Es könnten sich vorstellen, bei der kommenden Landtagswahl in Bayern die Bayernpartei zu wählen (in %):
Insgesamt: 18
Nach Geschlecht:
Männer 16
Frauen 20
Nach Alter:
18- bis 29-Jährige 22
30- bis 44-Jährige 18
45- bis 59-Jährige 18
60 Jahre und älter 14
Nach Berufsgruppen:
Arbeiter 32
Angestellte 19
Beamte 11
Selbständige 14
Nach Parteienanhängerschaft, Anhänger der:
CSU 20
SPD 11
Grünen 9
Am 12. Dezember 2011 um 13:30 Uhr
Das Gute ist das die Jungen so wie ich hier die Mehrheit haben.
Das ist gut für die BP.
In einem Lokalen internetportal wo 14 bis 18 Wählen konnten lag die Zahl bei 13% Landkreise Dachau, Aichach, Freising, Pfaffenhofen das lässt uns doch hoffen das wir bald die 5% Hürde knacken und da es bei EU wahlen diese nicht mehr gibt und die BP da auch in der Ausländischen Region Deutschland Kanditieren darf sollte da doch was drin sein.
Am 12. Dezember 2011 um 14:00 Uhr
@Bayerpartei
Gibt es Vergleichswerte wie es sich z.B. vor 5 Jahren verhalten hat?
Welche Veränderungen in der signalisierten Wahlbereitschaft hat es hier gegeben?
Großartig finde ich, dass die Zahlen durchwegs recht hoch sind, nicht nur bei den jungen Leuten.
Selbst die Gruppe ‚60 Jahre und älter‘ ist mit 14% stark vertreten.
Kannd scho sei, daas do wos ged :O)
Am 12. Dezember 2011 um 14:00 Uhr
Das Problem ist die Wahrnehmung. Die BP findet in den Mainstream-Medien entweder nicht statt oder als Ansammlung schrulliger Gestalten. Sehr, sehr selten gibt es eine objektiven Bericht, von wohlwollend ganz zu schweigen.
Ich denke, man kann mit Fug‘ und Recht von einem Meinungskartell der etablierten Parteien und dieser Medien sprechen. Ein schönes Beispiel ist doch die zumindest einseitige Darstellung (und ich denke, dies geschieht bewußt!) der Umfrage.
Von daher denke ich, daß die „alternativen Kanäle“ (wie z.B. das Internet oder die Mundpropaganda) so weit wie möglich genutzt werden sollten. Ein Aufbrechen des Meinungskartells sehe ich nämlich leider nicht.
In diesem Sinne,
pack ma’s!
Howie
Am 12. Dezember 2011 um 14:22 Uhr
@Da Marcus:
2003 lag das Potential der BP noch bei 8 %. Genauere Zahlen sind heute nicht mehr bekannt. Interessant ist auch, dass die Piratenpartei bei einer eigenen Potentialfrage vor kurzem bei um die 20 % lag.
Am 12. Dezember 2011 um 17:46 Uhr
@ Da Marcus:
Der Leitartikel dazu steht im aktuellen Spiegel auf Seite 20. Im letzten Satz wird die Bayernpartei kurz erwähnt.
Es wäre sehr wünschenswert wenn gerade bei diesen Medien mit großer Tragkraft eine objektivere Berichterstattung erfolgen würde. Ein zusätzlicher Satz mit dem Inhalt des Wählerpotenzials hätte hier schon eine ganz andere Wirkung erzielen können.
Weiß-Blaue Grüße
Christian
Am 12. Dezember 2011 um 18:51 Uhr
naja,
wahlkampf is so oder so und jeder wähler kostet uns mitglieder halt viel arbeit solange man keine große medienpräsenz hat.
aber mit jedem wähler potenziert sich unser bekanntheitsgrad!
es hilft nur eines: weitermachen, egal ob 1% oder 18% dabei herauskommen wir wissen dass wir so oder so gutes für unsere boarische hoamat dan!
mit weiss blauen grüßen!
stoff
Am 12. Dezember 2011 um 20:18 Uhr
Würde mich wahnsinnig freuen wenn es mit den 5% nächtes mal klappen würde! Wenn sogar die Piraten, die wirklich gar nichts auf die Reihe kriegen (man schaue mal nach Berlin) so viele Stimmen bekämen, müsste die BP mindestens 10% kommen!
Am 13. Dezember 2011 um 09:50 Uhr
>> „Wir verfallen hier nicht in eine Selbstverliebtheit à la FDP und rufen das Projekt 18 % aus. …“
Die FDP wird liefern, erklärte Rösler bei Amtsantritt. Mittlerweile ist sie geliefert!
Deshalb bestehen gewisse Chancen, dass die BP die FDP überholt.
Am 15. Dezember 2011 um 23:41 Uhr
@ Udo
Die FDP hat ihren Generalsekretär (Lindner) verloren, keine 3 Stunden später ist der saarländische FDP-Chef zurückgetreten… heute war´s in den Nachrichten, daß gegen den neuen Gen.-sekretär Döring wegen Fahrerflucht ermittelt wird. Normalerweise müßt´s Neuwahlen geben…