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Fastenpredigt in Bad Aibling

Florian Weber, der Landesvorsitzende begrüßte im „Schützenwirt“ er neben vielen Sympathisanten und auch den Bundesverdienstkreuzträger Willi Lindl. „In einer Zeit mit einer Fülle von Problemen suchen die Menschen nach Alternativen“, so Weber. Und die Bayernpartei, früher mit großen regionalen Erfolgen, wolle hier wieder anknüpfen.

Generalsekretär Hubert Dorn forderte in seiner politischen Fastenpredigt die Freiheit für Bayern. Er zeigte dabei aber auch die Fehler der etablierten Parteien auf und gab die Richtung vor: „Wir brauchen in Bayern Alternativen, damit Bayern nicht vor die Hunde geht!“

Die Innenpolitik bezeichnete er als Pervertierung, bei ihr wisse man nicht, was laufe und was nicht. Auch an der Gesundheitspolitik ließ Dorn kein gutes Haar, zumal nach seinen Worten der Gemeinschaftsfonds dem Freistaat Millionen kostet, die Patienten aber schlechter behandelt werden als früher. Dorn forderte eine Regionalisierung der Gesundheits- und Sozialsysteme und gab einen Seitenhieb auf Horst Seehofer: „Politik ist das Bohren von dicken Brettern, doch Seehofer steckt nur kleine Zündhölzer hinein!“

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Dorn kritisierte: „Ein deutliches Wort aus Bayern wäre in der Landwirtschaftspolitik bei den Bauerndemos nötig gewesen“, und meinte weiter: „Die Landwirtschaft hat Bayern geprägt und gehört zu Bayern!“ Ministerin Ilse Aigners Durchsetzungsvermögen verglich er mit einem Schaumgummihammer auf dem Oktoberfest.

Als einen Skandal bezeichnete Dorn die Tatsache, dass bayerische Universitäten zu 40 Prozent von Studenten aus anderen Bundesländern besetzt seien. An den Schulen forderte er die Einführung von Dialekt- und Heimatkunde sowie die Vermittlung der bayerischen staatlichen Identität.

Die Politiker forderte er auf, im Interesse der Bürger endlich ihre Stimme zu erheben. Dorn wörtlich: „Zu einem Franz-Josef Strauß hat man noch hochgeschaut, doch die aktuellen Politiker sind nur lauwarme Würstl!“

Dorn weiter: „Die SPD ist ein Fremdkörper in Bayern, den der Bund Naturschutz auf die Liste bedrohter Tierarten setzen wird und die Freien Wähler sind farbloser als ein Gespenst“. Mit der Forderung nach einer neuen weiß-blauen Kraft, für die es höchste Eisenbahn sei, schloss Dorn seine Predigt, die viel Beifall fand.

2 Reaktionen zu “Fastenpredigt in Bad Aibling”

  1. albrecht sappel

    des argument: landwirtschaft gheat zu bayern is net ganz logisch. ma muaß an wichtign wandl sehng. in NRW hams aa lang gmoant, kohle und stahl gheart zum ruhrgebiet. kohle und stahl ham zwar as ruhrgebiet prägt, awa se ham zlang dro festghoitn. de quittung hams jiatza mit hoche arwatslosnzoin. mia soitn mit da landwirtschaft net densejbn fella macha, sinst gehts uns wia dene (mach ma aa net!) landwirtschaft is nur wichtig ois landschaftspflege!
    scheena gruaß

  2. Martin Mairhofer

    stimmt ned: wer vo uns mog biddsche freiwillig eier, fleisch, und mille aus massntierhaltung essn/trinka.
    aba es stimmt scho: so gwoitig duad d‘ landwirtschaft byern a nimmer prägn. es is ja koa geheimnis, dass‘ immer meara bauern aufhern